UV-Filter-Art, Labels, Sonnenschutz- faktoren: Unser Leitfaden für mehr Durchblick im Produktdschungel

Angesichts von Sonnenschutzfaktoren, UV-Filtern und bisweilen irreführenden Labels fällt die Wahl eines passenden Sonnenschutzmittels schwer. Um hier für mehr Durchblick zu sorgen, liefert Professor Christian Surber von der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich einige wichtige Anhaltspunkte.
Marjorie Spart

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© DR

Was ist ein gutes Sonnenschutzmittel?

Christian Surbers Antwort auf diese wichtige Frage mag überraschen: «Das beste Sonnenschutzmittel ist das, welches regelmässig und gerne verwendet wird.» Eine angenehme Textur, ein Produkt, das sich gut auftragen lässt und nicht klebt, so lautet das Rezept für Cremes, die wirklich benutzt werden.

Neben diesem kosmetischen Aspekt betont der Dermatologe: «Bei Aktivitäten im Freien muss der Sonnenschutzfaktor 50 betragen, denn dieser Schutz filtert 98% der Strahlen. Ausserdem muss das UVA-Logo (in einem Kreis) auf der Verpackung stehen, um die Wirksamkeit zu garantieren.»

Mineralische oder chemische UV-Filter?

In den Cremes werden zwei Arten von UV-Filtern eingesetzt, nämlich chemische und mineralische Filter. Mineralische Filter enthalten Mikropartikel, die die UV-Strahlen absorbieren und reflektie en. Die beiden derzeit zugelassenen Filter sind Titandioxid (TiO2) und Zinkoxid (ZnO). Ihre Vorteile: Sie schaden den Gewässern nicht und werden bei empfindli her Haut besser vertragen. Ihre Nachteile: Einige Substanzen können Nanopartikel enthalten, aber auch weisse Spuren auf der Haut hinterlassen.

Chemische Filter absorbieren die UV-Strahlen und wandeln sie in Wärme um. Ihre Vorteile: Diese Substanzen eignen sich für jede Art von Sonnenschutzmittel wie Creme, Schaum, Spray, Stick usw. Ihre Nachteile: Einige sind umweltschädlich, insbesondere, weil sie zur Korallenbleiche beitragen. Einige Inhaltsstoffe können Allergien auslösen, während andere hormonaktiv sein könnten. «Die Schweizerische Gesetzgebung legt die Höchstgrenzen von UV-Filtern in Sonnenschutzmitteln fest. Diese sind folglich grundsätzlich nicht gesundheitsschädlich», versichert jedoch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen.

Was ist mit den Labels?

Es sind immer mehr Hinweise aller Art auf den Sonnencremes zu sehen. Das einzig wirklich wichtige Label ist das UVA-Label – in einem Kreis –, das die Schutzwirkung des Produkts bestätigt. Was die Ökolabels betrifft, sind sie eine freiwillige Massnahme der Hersteller und zeugen vom ökologischen und natürlichen Charakter der Produkte, inklusive der Kosmetika. «Sie sind zulässig und kommen in hohem Masse zum Einsatz, sofern sie den geltenden Schweizerischen und europäischen Vorschriften entsprechen und den Verbraucher nicht in die Irre führen», betont das BAFU.

Sechs Sonnenschutzmittel «Swiss made»

chatgpt image 4 juin 2026 16_18_45 1

Swip

Sonnenschutzfaktor
50

Preis
CHF 24,90

Inhalt
75 ml

Besonderheiten
Ohne Nanopartikel
Swiss vegan Label

chatgpt image 4 juin 2026 16_16_43 2

Puru

Sonnenschutzfaktor
50

Preis
CHF 35,95

Inhalt
100 ml

Besonderheiten
Mineralischer Filter (Zinkoxid)
Ohne Nanopartikel
Label Lake Safe Standard

chatgpt image 4 juin 2026 16_19_37 3

Tallow Sun

Sonnenschutzfaktor
30

Preis
CHF 38. –

Inhalt
60 ml

Besonderheiten
Ohne Nanopartikel
Swiss vegan Label

chatgpt image 4 juin 2026 16_17_42 4

Soeder

Sonnenschutzfaktor
50

Preis
CHF 50. –

Inhalt
150 ml

Besonderheiten
Mineralischer Filter (Zinkoxid)
Vegan

chatgpt image 4 juin 2026 16_15_44 5

Just

Sonnenschutzfaktor
50

Preis
CHF 38. –

Inhalt
125 ml

Besonderheiten
Ohne Nanopartikel
Swiss vegan Label

chatgpt image 4 juin 2026 16_10_40 6

Biences

Sonnenschutzfaktor
50

Preis
CHF 26,90

Inhalt
50 ml

Besonderheiten
Ohne Nanopartikel
Swiss vegan Label

+Weitere Infos zu den in der Schweiz verwendeteten Ökolabeln
 www.ecolabelindex.com

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