La Petite Épicerie denkt Nahversorgung neu
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2018 eröffnete in Bavois (VD) ein Dorfladen mit einer einfachen Idee: lokale Produkte mit möglichst wenigen Zwischenhändlern verkaufen, damit Landwirte, Gemüseproduzenten und Bäcker angemessen von ihrer Arbeit leben können. Heute hat das System von La Petite Épicerie mit seiner App, die 7 Tage die Woche Zugang ermöglicht und Produkte vor
- 2018: Gründung von La Petite Épicerie in Bavois (VD)
- 2,4 Millionen Franken: 2025 an die Lieferanten ausbezahlter Betrag
- 42 074: Anzahl Nutzerkonten in der Schweiz
- Plus de 490: Anzahl Produzenten, die die Läden beliefern
- 500 000 Franken: 2025 bei der Öffnung des Kapitals für die Öffentlichkeit von 266 Investoren aufgebrachte Summe
«Wir wollen alle Akteure des lokalen Handels, einschliesslich der Ladenbetreibenden, fair entlöhnen», betont Sylvain Favre, Mitgründer des 2023 mit dem Prix Suisse de l’Ethique ausgezeichneten Start-ups. «Heute sehen wir, wie sehr ein Dorfladen die lokale Wirtschaft beleben kann.»
Im Schnitt gehen 80% des Verkaufspreises direkt an die Produzenten. Der Rest verteilt sich auf die Betreiber der Verkaufsstellen, die das Tagesgeschäft führen, und das Netzwerk selbst. Dieses übernimmt Struktur, Lagerbewirtschaftung und Begleitung der 17 Läden im Land. In einer Branche, in der zahlreiche Zwischenhändler die Margen der Produzenten oft schmälern, ist diese Aufteilung alles andere als selbstverständlich. «Diese Transparenz ist uns wichtig, und wir arbeiten laufend daran, unser System zu verbessern», sagt Sylvain Favre.
Algorithmusgestützte Bestandsverwaltung
Seit dem 1. Januar entwickeln Forschende der Haute École d’ingénierie et de gestion du canton de Vaud und der Haute École d’ingénierie et d’architecture de Fribourg auf Basis der Daten von La Petite Épicerie einen Algorithmus. Das von Innosuisse unterstützte Projekt Smarterroir soll die Lagerbewirtschaftung vorausschauend verbessern und so Lebensmittelverschwendung vermeiden.




