Walliser Wein: Exzellenz ebnet den Weg
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Der Schriftsteller Maurice Chappaz beschrieb die Rebe als zähe Wurzel, die tief in den Boden dringt, sich zwischen den Steinen hindurchwindet und weit unter der Oberfläche Mineralien aus Schiefer und Granit aufnimmt. «Zurück im Licht fängt sie die Extreme des Walliser Klimas ein: die klirrende Kälte unserer Nächte, die Hitze unserer Sommer. Wein auszubauen bedeutet in erster Linie, ein Temperament zu formen – zunächst das seine, dann das unsere», schrieb er.
Dieses Temperament ist jenes der Walliser Winzerinnen und Winzer, die unseren Rebberg von Hand geformt haben, mit Terrassen an den Hängen, gestützt von Trockenmauern. Ein lebendiges Erbe, ebenso anspruchsvoll zu pflegen wie zu ehren. Ein Know-how im Rebberg und im Keller, weitergegeben von Generation zu Generation.
Ruhm über die Landesgrenzen hinaus
Diese Arbeit trägt Früchte: Die Walliser Weine erzielen bei zahlreichen Wettbewerben hervorragende Ergebnisse wie beim Concours Mondial de Bruxelles oder den Decanter World Wine Awards. Petite Arvine und Cornalin geniessen internationales Renommee.
Doch hinter diesem Erfolg verbirgt sich eine schwierige Situation: Klimawandel, rückläufiger Konsum und eine anspruchsvolle Arbeit, die für die breite Öffentlichkeit oft im Verborgenen bleibt. Der beste Weg, unseren Winzern zu helfen, diese stürmischen Zeiten zu überstehen, ist es, diese Spitzenqualität durch den Konsum lokaler Produkte zu unterstützen.
Weitere Infos swisswinevalais.ch
Entdecken sie
Beeindruckende Vielfalt
Der Walliser Rebberg zählt 55 AOC-Rebsorten – Schweizer Rekord. Darunter autochthone Schätze wie die Petite Arvine.
Internationale Auszeichnungen
2026: 44 Medaillen, bestes Schweizer Resultat am Concours Mondial de Bruxelles, 1 Best in Show bei Decanter.


