Aigle les Murailles im Wandel der Zeit

Eine grüne Eidechse, Trockenmauern und Chasselas: Seit über hundert Jahren verkörpert Aigle les Murailles das Chablais vaudois – zwischen Erbe, Natur, Generationen und neuen Impulsen.
Publireportage

Partager cet article

©allink-dji

Die Rebberge von Aigle prägen die Hänge des Waadtländer Chablais – zwischen Reben, Trockensteinmauern und Natur. Die Südlagen profitieren von mildem Klima und vom Föhn aus dem Rhonetal. In dieser Landschaft ist Aigle les Murailles verwurzelt, einer der emblematischen Weine der Maison Henri Badoux. Exposition, Klima, Böden und die Arbeit im Rebberg prägen einen Wein, der eng mit seinem Ursprungsort verbunden ist. Diese Beziehung zum Terroir zeigt sich seit den Anfängen auch im Erscheinungsbild von Murailles.

Der Anfang einer Geschichte

1918 erhält der Aigler Maler Frédéric Rouge den Auftrag, das Etikett von Aigle les Murailles zu gestalten. Im Rebberg fallen ihm die grünen Eidechsen auf, die ihn umgeben. Eine davon findet ganz selbstverständlich Eingang in seine Zeichnung.

Im Lauf der Jahrzehnte wird die kleine grüne Silhouette untrennbar mit dem Wein verbunden. In der Deutschschweiz bringt sie ihm sogar den liebevollen Übernamen «Eidechsli-Wii» ein. Die Eidechse erinnert an die Landschaft, in der Frédéric Rouge sie beobachtet hatte.

Reben, Steine und Eidechse erzählen so mit wenigen Strichen eine Geschichte, die tief mit Aigle und seinem Weinbau verbunden ist.

Eine Rebsorte als Spiegel ihres Terroirs

Im Zentrum dieser Geschichte steht der Chasselas. Die eng mit dem Schweizer Weinbauerbe verbundene Rebsorte ist fein und bringt die Eigenheiten ihres Terroirs besonders gut zum Ausdruck. Boden, Exposition und Klima prägen ihren Charakter.

In Aigle ergeben diese Bedingungen einen frischen, fruchtigen und mineralischen Wein. Auf seine zitronengelbe Farbe folgen Noten von Mango und Lindenblüten. Am Gaumen zeigt der Chasselas seine ganze Finesse, mit einem milden, lang anhaltenden Abgang.

So bringt der Chasselas die Besonderheiten der Aigler Hänge zum Ausdruck – in einem Wein, der tief mit seinem Ursprungsort verbunden ist.

«Die Vinifikation von Aigle les Murailles ist für das ganze Kellereiteam eine echte Herausforderung. Tradition ist das Leitmotiv, damit dieser hundertjährige Chasselas weiterlebt. Gleichzeitig verleihen wir ihm einen Hauch Vitalität, damit er auch heutige Weinliebhaberinnen und Weinliebhaber begeistert», erklärt Marjorie Bonvin, Önologin und verantwortlich für Produktion, Vinifikation und Önologie bei der Maison Henri Badoux.

Das Erbe in Bewegung

Von Kindheitserinnerungen im Rebberg bis in die Keller des Hauses Henri Badoux: Marjorie Bonvin machte die Rebe zu ihrem Beruf. Als Önologin begleitet sie Aigle les Murailles mit klarem Ziel: die Identität dieses hundertjährigen Chasselas zu bewahren und ihm Frische und Vitalität zu verleihen. Eine Vision, die sich mit Murailles No.7 in Weiss, Rosé und Rot fortsetzt.

Von der Etikette in den Rebberg

Mitten in den Rebbergen von Aigle versteckt sich die Eidechse nicht mehr. Als Wahrzeichen von Aigle les Murailles seit über einem Jahrhundert nimmt sie heute sichtbar Platz in der Landschaft ein – eine Verneigung vor ihrer Geschichte und den Rebbergen, die sie einst inspirierten.

Die Rückkehr eines vertrauten Gasts

Lange gehörte die grüne Eidechse selbstverständlich zur Aigler Weinlandschaft, doch nach und nach wurde sie seltener. Veränderungen der Landschaft und der landwirtschaftlichen Praxis hatten geeignete Lebensräume eingeschränkt.

Henri Badoux lancierte deshalb gemeinsam mit Fachleuten und der Hochschule Changins ein Biodiversitätsprojekt. Ziel ist es, geeignete Lebensräume neu zu schaffen und der Eidechse wieder Wege durch die Rebberge zu öffnen.

Zwischen Reben, Trockensteinmauern und angrenzenden Wäldern wurden begrünte Korridore angelegt. Waldränder wurden geöffnet und Übergangszonen neu geschaffen. Heute bilden diese Rückzugsorte im Chablais ein Netz mit dem Übernamen «Eidechsenroute».

Mehr als ein Jahrhundert nachdem sie Frédéric Rouge ins Auge fiel, findet die Eidechse in den Aigler Rebbergen wieder zunehmend günstige Bedingungen. Diese Rückkehr ist mehr als eine Anekdote: Für Murailles steht sie für einen achtsamen Umgang mit der Natur und den Erhalt eines lebendigen Ökosystems. Vom Etikett bis zu den Massnahmen im Rebberg symbolisiert sie die Verbindung von Biodiversität, Weinbau und Geschichte des Hauses.

Zwischen Wurzeln und neuen Inspirationen wird die Geschichte von Murailles weitergeschrieben. Mit Murailles No.7, einer mit Önologin Marjorie Bonvin entwickelten Linie, schlägt das Haus ein neues Kapitel auf. Die Linie umfasst Weiss-, Rosé- und Rotwein: frische, fruchtige Weine für einen unkomplizierten, spontanen Genuss. Eine neue Facette von Murailles – als Fortsetzung einer tief in Aigle verwurzelten Geschichte.

Weitere Infos murailles.ch

Ein Chasselas, der Generationen überdauert

Der Geschmack der Geschichte

Erkennbar an ihrer grünen, 1918 von Frédéric Rouge gezeichneten Eidechse, trägt die Etikette von Aigle les Murailles über ein Jahrhundert Geschichte. Die Flasche wurde weit über das Chablais vaudois hinaus vertraut und fand ihren Platz auf Familientischen, in grossen Hotels und in den Speisewagen der SBB. Am Tisch geniesst man diesen Chasselas idealerweise bei 11 °C, gerne zu Seefisch und Alpkäse. Seiner Identität stets treu, schreibt er seine Geschichte über die Generationen fort – eine Langlebigkeit und Handwerkskunst, gewürdigt mit der Goldmedaille am Mondial du Chasselas für den Jahrgang 2024.

Icône Boutique Icône Connexion